Magazin Artikel veröffentlichen »
Hightech fürs Ohr

VIDEO: Ein Video zu diesem Artikel gibt es hier »
(13.04.2018) Was fällt Ihnen zum Thema Hörgeräte ein...? Vermutlich geht es Ihnen da wie den meisten Deutschen: Eine aktuelle Studie zeigt, dass Hörgeräte im Vergleich zu anderen Hilfsmitteln am stärksten mit hohem Alter assoziiert werden - mit ernsten Folgen für Betroffene, denn viele verzichten auf ein Hörgerät aus Angst vor sozialer Stigmatisierung. Dabei steht diese Wahrnehmung in starkem Missverhältnis zu den enormen Fortschritten hinsichtlich Technologie und Design. Denn moderne Hörgeräte sind vor allem eines: fast unsichtbare, spitzentechnologische Wunderwerke, die sogar Mutter Natur in den Schatten
stellen.So oder so ähnlich erleben 15 Millionen Deutsche ihren Alltag. Diese Einschränkung der Lebensqualität muss nicht sein. Denn gerade eine Hörminderung lässt sich heute sehr gut ausgleichen: Moderne Hörgeräte ermöglichen eine uneingeschränkte Teilhabe am öffentlichen Leben.

Ramin
„Eine Hörminderung ist keine Frage des Alters. Immer mehr Menschen, besonders auch jüngere Menschen, haben heute Hörprobleme. Dabei ist die moderne Hörgeräte-Technologie mittlerweile in der Lage, das natürliche Hören relativ gut zu realisieren und es gibt kleine, schicke Hörlösungen.“
Wer sich wie die 16-jährige Julia Neumann beraten lassen möchte, findet bei Hörgeräteakustikern ein offenes Ohr. Sie stellen Art und Ausmaß der Hörminderung fest und ermitteln, welches Hörgerät der Betreffende genau benötigt. Sie passen die Hörgeräte individuell an und kümmern sich um die
regelmäßige Wartung.
Gerade die weit verbreitete Unwissenheit über die heute verfügbaren hochmodernen Technologien ist für viele Betroffene immer noch entscheidend: Sie denken bei Hörgeräten an große, auffällige Knöpfe– gut
sichtbar am Ohr platziert – und nehmen deshalb in Kauf, schlecht zu hören und keine Hörgeräte zu tragen. Viel Klischee – wenig Wissen.
Dabei ist es gerade ein nicht versorgter Hörverlust, der zu geringerer Erwerbsfähigkeit, familiären Spannungen sowie psychischen Problemen führen kann. Menschen wie Julia sind der lebende Beweis dafür, dass der offene Umgang mit Hörproblemen der Schlüssel zu einem selbstbewussten
und vor allem selbst bestimmten Leben ist. Die Schülerin und Nachwuchsgolferin trägt seit ihrem vierten Lebensjahr ein Hörgerät – für sie die normalste Sache der Welt.
Neumann:
„Eigentlich höre ich genauso wie die anderen Leute. Der einzige Unterschied ist, dass ich morgens mein Hörgerät reinnehme und abends setze ichs wieder ab. Beim Golfen ist es, wenn ich meine Cappy trage, dass die Hörgeräte kaum zu sehen sind und das ist halt sehr praktisch. Was halt auch noch ein
Vorteil ist, ist, wenn ich Fernsehe oder Musik höre, brauch ich keine Kopfhörer. Dadurch dass die Töne direkt drahtlos in mein Hörgerät übertragen werden, höre ich alles viel klarer und deutlicher.“
Mit modernen Hörgeräten lässt sich einer Hörminderung inzwischen sehr gut begegnen. Denn diese sind heute winzig klein und können wahlweise im oder hinter dem Ohr getragen werden – so wie bei Julia.
Um wieder ein natürliches Hörgefühl zu erleben, müssen die Hörgeräte für beide Ohren exakt aufeinander eingestellt werden – wie beim natürlichenHören auch. Außerdem muss das Hörsystem kontinuierlich auf die sich ändernden äußeren Rahmenbedingungen abgestimmt werden, wie etwa die Raumbeschaffenheit.

Ramin
„Die neue Chiparchitektur ist in der Lage, eine binaurale Signalverarbeitung zu realisieren, das heißt, dass das rechte und das linke Hörgerät in einem engen Kontakt miteinander stehen und Daten austauschen. Das heißt, dass sich die Hörgeräte in Echtzeit an jede mögliche Hörsituation anpassen
können.“
So entsteht ein exakter „Fingerabdruck“ des Ohrs. Unfassbare 32.000 Mal pro Sekunde erfolgt eine dreidimensionale Schall- und Raumanalyse, auf deren Basis sich das Hörgerät auf die Hörumgebung und die individuellen Hörbedürfnisse des Trägers einstellt. Das Ergebnis ist Hören in höchster
Qualität – ganz nach dem Vorbild der Natur: High Definition Hearing.
Verständlich, dass solch komplizierte Technologie auf hohem Qualitätsniveau nicht am Fliessband in Billiglohnländern hergestellt wird.
Geräte dieser Art werden von bestimmten Anbietern in Europa gefertigt – unter anderem von Hand, wie hier in Dänemark. Technik, die ihren Preis hat: Der Zugewinn an Lebensqualität ist jedoch unbezahlbar.
Schaade
„Diese gesamten Technologien fassen wir heute unter dem Begriff High Definition Hearing Technology zusammen. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist auf der einen Seite Klangbrillianz, Sprachschärfe und auf der anderen Seite saubere und klare Raumorientierung für den Menschen, der die Hörsysteme trägt. Die Herausforderung für uns in der Zukunft ist es, zu kommunizieren, dass Hörsysteme heute High-Tech- Hörcomputer sind, winzig klein, und sich heute zu einem modernen Accessoire entwickeln.“
Ein Accessoire, das Julia Neumann längst besitzt. Für sie ist das Hörgerät ein verlässlicher Partner in allen Lebenslagen. Auch wenn sie mal etwas nicht hören will.
Diesen Artikel kommentieren »
Weitere aktuelle Themen:
Neues für Kübel und Kasten: Pflanzentrends
Finanztipps für Berufsanfänger
Das bisschen Haushalt - Sparen leicht gemacht
Schlummern mit Salz und Honig? - Einschlaftipps
Aus dem Land des Lächelns - Zweite Heimat Düsseldorf
Artikel Archiv
[ Nach oben ]  
Startseite | Registrieren | Hilfe | Suche | Forum | Jobs | Logos / Werbemittel | Endless Fantasy als Startseite
Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Jugendschutz | Impressum | Unangemessenen Inhalt melden | Ihre Werbung auf Endless Fantasy

© 2018 Silver Fox IT Services UG (haftungsbeschränkt) - Alle Rechte vorbehalten - Endless Fantasy ist eine eingetragene Marke.